EINFACH - vorbild sein

Bleifreier Gottesdienst

Kirchgemeinden nutzen für die Gottesdienste meist konventionell hergestellte dicke, große Altarkerzen. Die Dochte konventioneller Kerzen sind häufig mit Blei behandelt, denn nach Meinung der Hersteller leuchtet die Flamme durch diese Behandlung heller und die Kerze brennt samt Kerzenwachs gleichmäßig herunter.  Durch das Abbrennen der Kerzen gelangt aber auch Blei in die Raumluft. Die Gemeinde atmet diese Dämpfe während der Aufenthalte in der Kirche das Blei in der Luft ein.

Wollen Sie diese Kerzen verantwortungsvoll weiternutzen, so stellen Sie ein Bio-Teelicht in den Kerzenrand und brennen Sie dieses ab. Durch den hohen Wachsrand leuchtet es, als ob die Kerze selbst brennt. Niemand bemerkt den Ersatz. 

(K. Peßner)

Bedarfsgerechte Kleidung

Man muss nicht eitel sein, um gut auszusehen. Wahre Schönheit und Ausstrahlung kommen von innen. Und Verbraucherschützer wissen es seit langem: Mode ist die schlimmste Stoffwechselkrankheit.

Schlichte und unscheinbare Kleidung, sog. Basics sind zeitlos.

Eine gute Beratung (z.B. von einem/r Schneider/in) hilft den zur Figur passenden Stil zu finden. Gut passende und damit gut sitzende Bio-Kleidung wird Sie wie eine zweite Haut begleiten. Sie werden sie gern tragen und sie wird Ihnen lange erhalten bleiben. 

Kaufen Sie Kleidung bzw. Stoffe für Ihre Kleidungsstücke aus 100% Naturfasern (Hanf, Leinen, Baumwolle, Seide, Wolle) und aus fairem Handel. Diese Kleidung riecht nicht so schnell beim Tragen, sie kann sehr gut gelüftet werden, sie ist leicht zu reinigen, sie ist haltbar und langlebig bei guter Pflege und Reinigung mit biologischen Waschmitteln - und sie kann zu 100% recycelt werden, wenn sie abgetragen ist. 

Menschen, die am Meer wohnen, wissen es seit Jahrhunderten: Natürliche Kleidung, getragen nach dem Zwiebelschalenprinzip erfüllt höchste Ansprüche in punkto Tragekomfort.

Kombiniert man Basics mit Accessoires, wie z.B. Tücher, kann man damit seinen Teint der Jahreszeit entsprechend auffrischen. Außerdem kostet ein Accessoire weniger als ein ganzes Kleidungsstück, es ist weniger energieintensiv bei der Herstellung, braucht weniger Platz im Kleiderschrank...

statt Sport...

Haben Sie einmal darüber nachgedacht, auf (möglichst viele) elektrische bzw. automatisierende Geräte zu verzichten und die Hausarbeiten selbst mit der Hand zu verrichten? Sie brauchen viel Energie, um das zu kompensieren - Energie, die Sie sonst möglicherweise im Fitnessstudio abstrampeln oder beim Joggen. Hier ein paar Beispiele:

  • Geschirr spülen und abtrocknen
  • Brotteig, Plätzchenteig kneten
  • Obst & Gemüse reiben, raffeln, raspeln, schneiden
  • Zähne putzen
  • Boden scheuern, wischen
  • Fenster, Türen, Fliesen... putzen, polieren
  • Staub wischen
  • Treppe nutzen statt Lift fahren
  • Wege bewusst zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Das Auto bewusst stehen lassen.
  • Kompost umschichten
  • Bäume, Sträucher zurückschneiden, ausästen
  • Holz hacken, stapeln
  • Wege fegen, Laub harken, Schnee fegen
  • Handrasenmäher nutzen
  • Sense nutzen