BLEI

  • ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Pb (lateinisch plumbum) und der Ordnungszahl 82.
  • Es ist ein giftiges Schwermetall und steht in der 4. Hauptgruppe (Kohlenstoffgruppe) und 6. Periode des Periodensystems.
  • Blei ist leicht verformbar und hat einen vergleichsweise niedrigen Schmelzpunkt.

  

Häufig unbekannte Vorkommen von BLEI

Blei ist im Trinkwasser

  • Aus Blei wurden Wasserleitungen hergestellt, die teilweise heute noch genutzt werden. (Inzwischen gibt es eine Sanierungspflicht, aber fragen Sie im Zweifel beim Anmieten einer Altbauwohnung nach!)
  • Blei ist ein Bestandteil der Legierung Messing. Und Messing wird heute für Wasserleitungen, Eckverbinder, in Armaturen so verwendet, dass unser Trinkwasser damit in Kontakt kommt. Aus dem Messing lösen sich die Metalle heraus, aus denen es besteht heraus - auch Blei - und sind dann im Trinkwasser enthalten. Druckminderer (geben z.B. nach unseren Messungen bis zu 25µg/l Blei ab)
  • Über schwermetallhaltige Mineraldünger und Klärschlamm kann Blei ebenfalls ins Trinkwasser gelangen. Im Wasserwerk werden diese Werte zwar regelmäßig kontrolliert, belastbar sind diese Prüfwerte jedoch nur, wenn das zuständige Labor sich regelmäßig Ringversuchen stellt. Und wenn Sie sich aus den Haubrunnen versorgen, sollten Sie ihr Wasser regelmäßig analysieren lassen.

BLEI ist im Regenwasser

  • Bleiwolle und Riffelblei sind Dichtungsmaterialien zum kalten Verstemmen des Hanfstricks von Muffenrohren
  • Blei ist wegen der einfachen Verarbeitung ein häufig verwendetes Material für Dachbleche, Rinnenauskleidungen, Maueranschlüsse
  • Durch Kontakt mit diesen Bauteilen, kontaminiert das Regenwasser. Das ist besonders kritisch, wenn Sie Ihr Regenwasser zur Nutzung aufbereiten oder zum Wässern im Garten verwenden wollen.

 

BLEI ist im Wohnbereich

  • Blei wurde zur Ummantelung von Kabeln genutzt. Solche Kabel sind auch heute noch im Einsatz.
  • Blei wurde früher häufig als Pigment in normalen Malerfarben (bis in die 60-iger Jahre) verwendet. Das geschieht heute nur noch selten. In der Ölfarbe "bleiweiss" ist in jedem Fall Blei enthalten.
  • Bleiverglasung
  • bleihaltige Glasuren für Keramik
  • Kerzendochte werden häufig mit Blei behandelt, damit die Flamme heller und gleichmäßiger herunterbrennt.
  • Neben Cadmium ist auch Blei ist in den Lippenstiften bei Analysen gefunden worden.
  • In vielen herkömmlichen ayurvedischen Kräutern sind produktionsbedingt Bleirückstände, ganz besonders in Weihrauch. Achten Sie auf das achteckige Bio-Siegel!
  • Aluminium und Blei ließen einst als Lametta den Weihnachtsbaum strahlen - und das ist leider in vielen Haushalten bis heute so.
  • Auch in Kinderschmuck wurde Blei nachgewiesen.

 

BLEI im Außenbereich

  • Rostschutzanstrichen als Bleimennige (Strommasten)
  • verbleite Benzine, Autoabgase (als Altlast – heute nicht mehr in der BRD)
  • Kerosin (Flugbenzin)
  • Motorsport
  • Blei der Müllverbrennung ist Blei in der Asche und der Abluft, die aus dem Schornsteinen austritt.
  • Blei ist im Klärschlamm
  • Eisenbahnschwellen sind mit Blei kontaminiert

 

BLEI in der Industrie

  • Bleiplatten in Akkumulatoren, Weichlote, Bleiband, Lagermetall u. a.
  • In der chemischen Industrie dient Blei vor allem zur Herstellung der Bleikammern für die Schwefelsäuregewinnung, ferner für Schalen und Gefäße zur Aufbewahrung von Säuren (Schwefelsäure und Flusssäure) sowie zum Auskleiden (homogene Auskleidung) von Apparaten.
  • Blei ist ein wertvolles Überzugsmetall zum Schutz des Eisens. Walzblei dient weiterhin für den Schall- und Strahlenschutz (Reaktorbau, Röntgenräume).

 

Wirkung von Blei

Blei wird vom Körper nur langsam ausgeschieden: Seine Halbwertzeit im menschlichen Organismus beträgt 34 Jahre. Blei reichert sich überall im Körper an, besonders in Leber, Nieren und Knochenmark, in den Knochen und Zähnen, bei Kindern auch in den Milchzähnen, im Fettgewebe und vor allem im Gehirn. Von dort aus führt es schleichend zur Vergiftung des gesamten Organismus.

 

Arten von Bleivergiftungen

  • Akute Bleivergiftungen
    • durch einmaligen Kontakt erfordern eine hohe Dosis, die in der Regel nur durch Bleiverbindungen zu erreichen sind.
    • Symptome sind Blutdruck- und Temperaturabfall, Unruhe, Verwirrtheit bis Koma und Tod.
    • Bei Verdacht auf akute Bleivergiftung rufen Sie den Notarzt!

 

  • Chronische Bleivergiftung
    • entsteht durch die regelmäßige Aufnahme von Bleiverbindungen in geringen Mengen
    • wird selten als solche erkannt

 

Blei vergiftete Beethoven

Das wohl berühmteste Opfer der Bleivergiftung ist Ludwig van Beethoven. Er starb Jahrzehnte nach seiner Vergiftung an dieser. Eine Haarlocke von ihm löste das Rätsel um die Leiden des Komponisten. 

Ludwig van Beethoven litt und starb nach Expertenmeinung an einer Bleivergiftung und nicht an Syphilis. Selbst der Verlust seines Gehörs könnte nach Ansicht amerikanischer Wissenschaftler mit dem extrem hohen Bleigehalt in seinem Körper zu erklären sein. Analysen einer Haarlocke, die dem Komponist 1827 unmittelbar nach seinem Tod abgeschnitten worden war, zeigten jetzt das Hundertfache des heute „normalen“ Bleiwertes.

Beethoven war als 56-jähriger qualvoll gestorben. Er hatte seit Beginn seiner 20er Jahre unter schweren Leibschmerzen gelitten und war für seine extremen Stimmungsschwankungen bekannt.

Beethoven selbst rätselte lange über die Ursachen seines Leidens und bat seine Brüder als etwa 30-jähriger, ihnen nach seinem Tod auf den Grund zu gehen.

 

Blei ist ein starkes Blut-, Nerven- und Nierengift.

  • Bereits geringe Spuren führen bei ständiger Aufnahme zur Beeinträchtigung der Blutbildung und zu Schädigungen des Nervensystems.
  • Blei wirkt neurotoxisch, macht dumm, aggressiv, kriminell, gewaltbereit, depressiv, schizophren und dement.

Blei stört den Eiseneinbau in den roten Blutkörperchen.

  • Die toxische Wirkung besteht in der Deaktivierung von bestimmten Enzymen, die eine Störung des Stoffwechsels, der Blutbildung und der Funktion der Gefäßnerven bewirken. Dadurch werden die betroffenen Blutkörperchen funktionsuntüchtig und können keinen Sauerstoff mehr aufnehmen.

Blei schädigt das Leben ungeborener und der Säuglinge. Schwangere reagieren besonders empfindlich.

  • in der Schwangerschaft mobilisiert die Frau das Blei aus den Knochen besonders!
  • schon geringe Konzentrationen reichen aus, um die Plazentaschranke zu überwinden, so dass bereits der Embryo geschädigt wird
  • auch eine geringfügige Konzentration (70 µg/l) in der Muttermilch beeinträchtigt die frühkindliche Hirnentwicklung

 

Symptome (Krankheitszeichen) chronischer Bleivergiftungen

  • Appetitlosigkeit
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Nervenentzündungen (z.B Optikusneuritis)
  • Lähmungen: Multiple Sklerose, Muskeldystrophie = Muskelschwund
  • Intelligenzminderung
  • Gelenkschmerzen
  • Sterilität/Impotenz
  • Depressionen
  • Missbildungen
  • Vergiftet das Ungeborene
  • Aborte
  • Sehstörungen/Blindheit
  • Hirnschäden/Hirntumore
  • Knochenmarkschäden
  • Aggressivität
  • Schlafstörungen
  • Anämie (Blutarmut), Blei blockiert die Neubildung von roten Blutkörperchen
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Lähmungen (z.B. Facialisparese und Multiple Sklerose)
  • Gesichtsfeldeinschränkung
  • Ataxie Die Ataxie ist eine Störung der Bewegungskoordination und Haltungsinnervation. Sie äußert sich in unkontrollierten und überschüssigen Bewegungen, ähnlich den Folgen eines hohem Alkoholkonsums, die Betroffenen schwanken und nuscheln
  • Katarakt  oder grauer Star
  • Makuladegeneration
  • Visusverschlechterung (Netzhaut) – auch über Lähmung der Augenmuskeln (kann schlecht scharf einstellen)
  • Glaskörpereinblutung beim Auge
  • Tinnitus
  • Paradontose
  • Kiefergelenkarthralgie
  • Polyneuropathie
  • Störungen der Speichelsekretion (trockener Mund)
  • Migräne
  • ISG Blockade
  • C1-Blockaden
  • Nierenversagen, bis hin zur Dialyse (Transplantation)
  • Antisoziales und kriminelles Verhalten
  • Demenz (Encephalopathie) Die toxische Encephalopathie, eine durch Gifte bedingte Hirnschädigung besteht aus den typischen Symptomen Gedächtnisschwund, besonders Kurzzeitgedächtnis, Müdigkeit, Lern- und Denkschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle, Angst, Depression, Affektlabilität, Stimmungsschwankungen, zuletzt Demenz.
  • Kognitiver Verlust (Blei macht dumm) – geistiger Abbau
  • Vermutet werden: Panikstörungen und Depression
  • krebserregend
    • bei Tieren nachgewiesen
    • MAK (Maximale Arbeitsplatzkonzentrationen) -Liste Kategorie B
    • beim Menschen im Verdacht krebserregend zu sein
  • wirkt östrogenartig (Prof. Wassermann)

 

Was kann ich tun, um mich und meine Umwelt vor Blei zu schützen?

Stellen Sie fest, ob Blei im Körper ist

  • Die korrespondierenden Akkupressurpunkte sind Gallenblase 1 und Dickdarm 5
    Der "Blei-Punkt" kann am einfachsten geprüft werden an Galleblase 1. Das ist  der "Vogelzeigepunkt" –seitlich, an der Schläfe.
  • Blei wird unter den oberen 6erZähnen gespeichert (ebenso wie Uran)

 

Verhindern Sie unverzüglich jede weitere Aufnahme von Blei!

  • Auf dekorative Kosmetik verzichten. Es gibt nach unseren Recherchen keine dekorative Kosmetik, die gesund ist.
  • Giftfreie Naturkosmetik verwenden, am besten selbst herstellen.
  • Biokerzen verwenden und andere dazu einladen Biokerzen ebenfalls zu nutzen.
    Räume mit brennenden konventionellen Kerzen meiden, auch Räume, in denen regelmäßig konventionelle Kerzen brennen.
  • Ayurvedische Kräuter meiden –> nicht räuchern z.B Weihrauch (auch nicht in Weihrauch baden)
  • nicht passiv oder aktiv rauchen
  • nichts essen, das in der Nähe von Strommasten gewachsen ist
  • Trinkwasser analysieren lassen und
  • gegebenenfalls Wasserleitungen sanieren (PEXC-Rohre, DDR-Wasserhähne)
  • stehendes Trinkwasser stets ablaufen lassen
  • kein Wild essen
  • keine Waldpilze essen
  • Plocher KAT nach der Wasseruhr setzen – auch für das Baden, Duschen und Waschen gutes Wasser nehmen (Blei geht auch über bzw. durch die Textilien in den Körper)
  • keine Druckminder (deshalb wenn Druckminderer sein muss - Druckminderer aus Rotguss und + Kurzhahn von Grohe)
  • Bleiabdeckungen austauschen
    • geeignete Bleche für das Dach: Reinzink (0°) und Titan mit Zink (5°)
  • Schornstein auskragen
  • Regenwasser nicht zum Gießen nutzen, bei Bleiabdeckungen auf dem Dach
  • Brot selbst backen mit vorgeplochertem Wasser
  • Nicht kremieren, sondern Erdbestattung
  • In Fliesen ist Blei – in Glasuren ist Blei (gebrannter Ton - ist radioaktiv, alternativ: Solnhofener Kalkstein bzw. Jura-Marmor, am besten ist Vollholz
  • Holzasche nicht in den Kompost werfen, sondern in die Mülltonne

Setzen Sie sich ein dafür,

  • dass Graugußarmaturen bei Wasseruhren und Absperrventilen (da ohne Bleianteil) gesetzlich vorgeschrieben werden
  • dass Bleiabdichtungen und Nanobeschichtungen auf Dächern wegen der Trinkwasssergefährdung verboten werden
  • dass bleihaltige Munition in allen Sparten (Sportschützen, Polizei, Jäger) verboten wird
  • dass Stromleitungen diese unterirdisch verlegt werden.
  • dass das Blei im Kerosin verboten wird

Wenn Blei im Körper ist, kann ein erfahrener Umweltmediziner zusätzlich eine Ausleitung vornehmen, um die schleichende Vergiftung zu verhindern.