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Factsheet von GLOBAL 2000 und Friends of the Earth Europe: Glyphosat im menschlichen Körper

"...Glyphosat (N-(phosphonomethyl)glycin) ist ein Breitbandherbizid. Es wirkt, indem es ein Enzym blockiert, das für die Proteinsynthese in Pflanzen zuständig ist. Das bedeutet, dass es jede Pflanze tötet, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizid-Einsatz überlebt. [...] Glyphosat wirkt systemisch, d. h. es dringt in alle Bestandteile der Pflanze ein, in Blätter genauso wie in Samen. Glyphosat lässt sich nicht abwaschen und wird weder durch Erhitzen noch durch Einfrieren abgebaut. Glyphosat-Rückstände halten sich etwa ein Jahr lang in Lebens- und Futtermitteln. [...]

Zunehmend wird seit einigen Jahren Glyphosat auch zum „Totspritzen“ von Getreide kurz vor der Ernte eingesetzt, eine Praxis, die unter der euphemistischen Bezeichnung „Sikkationsspritzung“ (Trocknungsspritzung) auch in Österreich vermehrt Einzug hält. Ziel dieser Spritzung ist, das Getreide rasch und gleichmäßig trocken zu bekommen, und so den Erntevorgang und die Lagerung zu erleichtern. In Deutschland wird Glyphosat auf rund 39 Prozent aller Ackerflächen bzw. auf 4,3 Millionen Hektar gespritzt. In Österreich hat das Landwirtschaftsministerium genaue Zahlen über die Einsatzflächen bislang nicht veröffentlicht..."

 

np, 13.1.2013: Argentinien entzieht Monsanto die Geschäftszulassung, (die Kurzfassung unter Medien/presse)

Bis dato hatten die Hersteller im unheiligen Bündnis mit der Politik festgelegt, dass der Geschädigte beweisen müsse, sein Schaden sei auf die Einwirkung der Pestizide eindeutig zurück zu führen, was praktisch überhaupt nicht durchführbar ist, wie jeder Laie und vernunftbegabte Mensch einsehen muss. Es handelt sich um reine Willkür und dies ist derzeit in Europa offizielle Praxis in Gerichtsprozessen.

 

Berliner Zeitung, 3.1.2013: Herbizid Glyphosat - Gefährliches Wundermittel 

 

UGB-Vereine für Unabhängige Gesundheitsberatung in Europa berichten über Glyphosat 

 

INFOsperber 18.9.2012: In Argentinien wurden Roundupanwender Ende August nach langem Prozess verurteilt

 

Öko-Test 09/2012: Glyphosat in Getreideprodukten 

 

Dr. Peter Hamel berichtet am 5.7.2012 in Lichtenau auf dem Damm-Kulturtag über die außerordentlichen Gefahrenpotentiale von Glyphosat 

Besondere Empfehlung! Bitte lesen! Wussten Sie, dass...

  • bereits die 400-fache Verdünnung einer in der Landwirtschaft üblichen Glyphosat-Spritzbrühe in der Lage ist Embryonalzellen abzutöten? (Quelle Seralini 2009)
    Folge: Totgeburten und Missbildungen
  • Glyphosat-Anwendungen die Spurennährstoffe in Lebens- und Futtermitteln erheblich reduzieren?
  • durch den zum Teil hemmungs- und bedenkenlosen Einsatz von Glyphosat auch in Deutschland und durch den Einsatz von gentechnisch verändertem Futter nahezu alle Futter- und Lebensmittel bereits eine deutliche Grundbelastung mit Glyphosat aufweisen?
  • durch Gentechnik-Futter der Glyphosat-Gehalt im Urin von Milchkühen (13,5 ng/ml bis über 100 ng/ml) 5 bis 50 mal so hoch liegt, wie bei Kühen, die gentechnikfrei gefüttert werden (2,7 ng/ml)?
    • die Höchstmengen von Glyphosat 1999 angehoben wurden von 0,1m/kg auf
    • 20 mg/kg Gerste, Hafer, Sojabohnen
    • 10 mg/kg Leinsamen, Rapssamen
    • 5 mg/kg Roggen, Triticale, Weizen
    • 0,2 mg/kg Zuckerrüben
    • 0,1 mg/kg andere pflanzliche Lebensmittel

 

NABU 2011: Glyphosat & Agrotechnik. Risiken des Anbaus herbizidresistenter Pflanzen für Mensch und Umwelt. 

 

NABU: FAQ Glyphosat 

 

Dr. Christoph Then, November 2011: Neuzulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU 

 

Dr. Christoph Then, Oktober 2011: Glyphosat - Risiken für die Gesundheit 

 

Martha Mertens, Oktober 2011: Umweltwirkungen von Glyphosat 

 

Martha Mertens, Kollateralschäden im Boden 

 

FAZ, 20.07.2007: Gespritzt, gedopt, verkümmert