UNSERE EICHEN

Barbara Olesko schreibt in ihrem Buch „Die Kraft der Pflanzen“ über die Eiche (Quercus Pedunculata): „In vielen Religionen und Mythen gilt die Eiche als heiliger Baum. […]

  • Im antiken Griechenland war sie dem Zeus geweiht. […]
  • In der keltischen Mythologie ist die Eiche dem Wettergott Taranis zugeordnet.
  • Die große Bedeutung der Eichen für die Kelten lässt sich auch daran ablesen, dass sich der Begriff „Druide“ von duir ableitet und Eiche bedeutet.
  • Bei den Germanen war die Eiche Thor (Donar), dem Donnergott geweiht.

junge Eiche

Die Eiche ist die wichtigste Baumart der nördlichen Hemisphäre. Sie ist der Höhepunkt des Waldlebens, ein anspruchsvoller Baum, der feuchte und tiefgründige Böden bevorzugt." Gerade Eichen sind ein Ort höchster Biodiversität (nach Heydemann et. al. mehr als 2000 Arten). An und in ihnen leben besonders viele Insektenarten und dementsprechend auch ihre Entwicklungsformen: "Bis zu 1.000 Insektenarten sind auf die Eiche spezialisiert, was auf das hohe entwicklungsgeschichtliche Alter der Eichen hindeutet. Am richtigen Platz kann sie über 1.000 Jahre alt werden. Sinnbild der stillen Stärke, wird die Eiche in der anthroposophischen Heilkunde zur Rhythmisierung und Harmonisierung der weiblichen Periode empfohlen. Die gelassene und durch nichts zu erschütternde Eiche regt Lebenslust und Libido an.

Die adstringierenden Eigenschaften von Blättern und Rinde wurden in der Volksmedizin zum Heilen von Wunden und Augenkrankheiten genutzt. Eichenlaub kränzte das Haupt der Helden. Die „Tausendjährigen Eichen“ stehen oftmals auf alten Kult und Kraftplätzen. Die früher weit verbreiteten Eichenwälder wurden oftmals abgeholzt, da das sehr harte Eichenholz für den Schiffbau verwendet wurde.

Die Früchte der Eichen – die Eicheln – finden sich als Symbol der Standhaftigkeit und Beständigkeit in zahlreichen Wappen, sowohl in Deutschland, als auch in Frankreich und England. Das Eichenornament war eines der wichtigsten in der gotischen Baukunst. Indiziert sind Sie zur Förderung der Ich-Organisation sowie zur männlichen Hormonproduktion. Dass die Frucht der Eiche und die Spitze des männlichen Sexualorgans denselben Namen und dieselbe Form haben, zeigt die enge Beziehung zwischen Eiche und männlicher Sexualität. Das Mazerat aus Eichenknospen regt außerdem die Produktion es männlichen Sexualhormons Testosteron an. Es dient zur Stärkung der Potenz, bei Verstopfung und bei Rheuma….“

 

WAS IST EIN EICHENPROZESSIONSSPINNER?

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea L.) ist ein wärmeliebender Schmetterling. Eigentlich sieht er ein bisschen aus wie eine Motte. Seine Raupen schlüpfen im April / Mai, werden bis zu 5cm lang und häuten sich bis zur Verpuppung 5-6 mal ab. Auf der dunklen Rückenlinie liegen samtartig behaarte Felder mit rotbaunen, langbehaarten Warzen. Nach der zweiten Häutung im dritten Larvenstadium bilden die Raupen diese mikroskopisch kleinen Spiegelhaare, die auf dem Rücken der Hinterleibssegmente der Raupen dichte Polster (=Spiegel) bilden.