GRAUGUSS statt Messing

Wir fordern
gesetzliche Grundlagen für
den Einbau von Graugusswasseruhren und - absperrventilen!

Es gibt Wasseruhren aus unterschiedlichen Materialien. Die am stärksten verbreiteten Armaturen bestehen aus Messing, denn Messing ist dafür nach Auffassung von Industrie und Handwerk ein sehr geeignetes Material. Es lässt sich gut verarbeiten, bei der Herstellung und auch bei der Installation im Haus.

Messing ist eine Legierung, die hauptsächlich aus Kupfer und Zink besteht. Je nach verlangten Eigenschaften werden weitere Legierungsmetalle hinzugefügt: die Zugabe von BLEI (Gelbguss, Rotguss) und ZINN wirkt sich besonders auf die Verarbeitungseigenschaften aus, NICKEL beeinflusst das Korrosionsverhalten.

Materialien, die beispielsweise für eine Heizungsinstallation unproblematisch sind, dürfen aber nicht gleichermaßen auf sanitäre Systeme übertragen werden, die mit Trinkwasser und/oder Lebensmittel in Kontakt kommen! Umweltmediziner wissen inzwischen:

 Eine Quelle für die schleichende Vergiftung unseres Trinkwassers sind Wasseruhren und Absperrventile aus Messing.

 Flügelwasseruhren sind die blauen, in fast jedem Haushalt anzutreffenden Wasseruhren, die ...

  • aus Messing bestehen,
  • meistens viel zu groß bemessen sind für die entnehmende Gebäudeeinheit und
  • ungenau messen. In der Regel "laufen die Flügel nach", wenn Wasser entnommen wurde, d.h. es wird ein höherer Wasserverbrauch angezeigt.
 

Hauswasseranschluss inkl. Zähler

 

Auch Druckminderer und Absperrventile bestehen heutzutage aus Messinglegierungen. 

Die Messung einer Wasserprobe vor dem ersten Absperrventil auf Blei ergab 0,3µg/l Blei. Die Messung einer Wasserprobe nach dem zweiten Absperrventil am selben Anschluss ergab 14,6µg/l Blei. Die Anleitung der Probennahme sowie die Messung erfolgte durch das Umweltlabor in Bremen, eines der wenigen Labors, die an regelmäßigen Ringversuchen teilnehmen. Diese und viele weitere Untersuchungen weisen nach, dass die Messinglegierungen von Flügelwasseruhren und Absperrventilen Blei ins Trinkwasser abgeben.

 

Es gibt Alternativen, z.B.

Kegelwasseruhren aus GRAUGUSS

  • messen genauer
  • bestehen aus unbedenklichem GRAUGUSS

Chemisch besteht die Legierung GRAUGUSS (sog. schwarzes Gusseisen) hauptsächlich aus Eisen und zu geringen Anteilen aus Kohlenstoff (2,5-4%), Silizium (1-3%), auch Mangan, Phosphor und Schwefel. GRAUGUSS wurde bis vor wenigen Jahren noch für Wasseruhren und Absperrventile eingesetzt. In einigen Bundesländern ist das noch heute so. Warum nicht in Mecklenburg-Vorpommern? GRAUGUSS ist aus medizinischer Sicht unbedenklich.

GRAUGUSS

zur Förderung der Gesundheit und dem Wohle allen Lebens!