Lebe einfach, damit andre einfach leben können. Das Leben ist für uns alle eine Herausforderung. Auf die eine oder andere Art. Wirklich lebt, wer mit wenig auskommen kann. Es geht um Nachhaltigkeit des Handelns, um bewussten Konsumverzicht und auch sinnvollen Einsatz innovativer Technologien, reduziert auf das Wesentliche für das Leben. Für glückliches Leben.

Haben auch Sie Tipps rund um eine einfache Lebensweise? Was tun Sie für eine bessere (Um-)Welt? Schreiben Sie uns!

Kaffeetrinken

Erst Kaffeesahne in die Tasse, dann Kaffee eingießen. Das Umrühren mit einem Löffel ist nicht mehr nötig und es muss auch kein Löffel abgewaschen werden.

Die Italiener genießen ihren Kaffee so besonders gern!

Zur Erläuterung: Häufig werden in der Küche Edelstahl-, manchmal auch Silberbestecke oder andere Metalle verwendet. Aus dem Edelstahl lösen sich beispielsweise besonders bei heißen und / oder säurehaltigen Speisen und Getränken Chrom- und Nickelionen. Diese nehmen Sie mit der Speise und dem Getränk zu sich...

(R. Peßner)

 

Umweltschonend Einkaufen - Verzicht auf unnötige Verpackung

Obst, Gemüse, Eier, Nüsse und Getreide kauft man sehr gut in ihrer "natürlichen Verpackung" - ohne zusätzliche künstliche Verpackung.

  • Hühner liefern die Eier in der Eierschale. Frisch gelegte Eier sind bei guter Kühlung (ca. 4°C im Kühlschrank) 3-4 Wochen haltbar, mindestens 1 Woche bei Lagerung unter 20°C. Wozu also Vollei im umwelt- und gesundheitsschädlichen Tetrapack kaufen?
  • Nüsse werden in der Nussschale geerntet. Sie halten sich bei kühler, trockener Lagerung ein gutes Jahr. Man nimmt vom Vorrat immer genau soviel wie gerade gebraucht wird. Wozu also geknackte Nüsse in der umweltschädlichen Plastikverpackung kaufen, die schnell ranzig werden? 

Leben und essen Sie mit den Jahreszeiten.

  • Natürlicherweise lang haltbare Lebens mittel können fast das ganze Jahr gegessen werden.
  • Im Sommer gibt es kühlende Sommerfrüchte, im Winter wärmendes Wintergemüse. Lebensmittel mit kurzer Lebensdauer sind für den zeitigen Verzehr bestimmt: genießt man mit der Saison, ist sind Frische und Geschmack von Obst & Gemüse vorprogrammiert. Wir geben unserem Körper, was er gerade wirklich braucht - und wir leben sehr umweltverträglich. Denken Sie einmal an folgende Köstlichkeiten? Wann schmecken sie wirklich am besten? Genau! Wenn Sie bei uns wachsen und reifen:
    • Spargel
    • Erdbeeren
    • Tomaten, Paprika, Gurken
    • Kohl
    • Wurzelgemüse
    • Äpfel

Käse kaufen Sie am besten im Stück. In einer Käseglocke oder im Käsepapier (Käse muss für gute Haltbarkeit luftig gelagert werden und darf nicht schwitzen) ist Käse gekühlt recht gut haltbar.

  • Sollte sich einmal Schimmel bilden, schneiden Sie ihn großzügig vom Stück ab; die Schimmelsporen dringen nicht in den Laib ein. 
  • Sollte der Käse durch längere Lagerung hart werden, reiben Sie ihn und nutzen ihn zum Überbacken.

Beim Kochen von Gemüse, hebt man den geschmackvollen Fond auf und verwendet ihn auch noch ein paar Tage später für klare Suppen oder Brühen.

  • Das macht sich besonders gut im Winter, wenn wir zu jeder Mahlzeit warm essen oder zumindest ein heißes Getränk schlürfen. Eine geschmackvolle Brühe inkl. Gemüseeinlage ist mit ein paar Handgriffen in wenigen Minuten fertig.
  • Wasser bzw. Fond, in dem Roote Beete gekocht wurde, kann man nach dem Abkühlen über den Tag verteilt trinken. Der Sud wirkt blutbildend und normalisiert den Blutdruck bei Hypotonikern (Menschen mit niedrigem Blutdruck).

 

100% Verwertung von Brot

Frisches Brot lagere ich in einem alten Brottopf aus Ton, den ich geerbt habe. Der Deckel erlaubt Luftzufuhr. Der Ton hält die Feuchtigkeit konstant. In diesem alten Ding ist mir bisher niemals Brot verschimmelt.

Mein selbst gebackenes Brot lege ich auf ein Rost zum Abkühlen. Nach dem Anschneiden stelle ich es mit der Schnittfläche auf ein naturbelassenes Holzbrett und decke es mit einem Geschirrtuch ab, Sommer wie Winter. Mein Vollkornbrot (u.a. mit Sonnenblumenkernen) hält sich so bis zu 6 Tage. Erst dann wird der Kanten hart.

Hartes Brot ist nicht hart - aber es ist hart, wenn man kein Brot hat.

Brötchen vom Vortag oder eingefrorene Brötchen mit Wasser mache ich nass und backe sie im Herd auf.

Von übrig gebliebenem, hart gewordenen Brötchen kann man auch "Arme Ritter" machen. Dazu Schmalz oder Butter in der Pfanne zergehen lassen, würzen, die Brötchen einstippen und sofort warm verzehren.

Wirklich hartes, trockenes Brot verreibt man zu Semmelbröseln.

Mit Sauerteig gebackenes, altes, trockenes Brot sammelt man in einem 5 l Eimer. Es muss trocken stehen und darf nicht schimmeln. Man füllt das Brot in einen 10l Eimer und übergießt es mit kaltem Trinkwasser, ein paar Tage stehen lassen. Das Brot geht indes auf, wird im Wasser weich und gärt. Mit der Hand zerkleinert man Stücke. Alles zusammen verfütterten meine Großeltern und Eltern früher an die Tiere. Wer sich mit der Herstellung und Wirkung von Kanne Brottrunk befasst hat, weiß warum.

(Familie Borowski)

Gesunde Gewürze

Frische Gewürze holt am nach Bedarf direkt vom Kräuterbeet, man kauft sie alternativ im Topf oder im Bund und verarbeitet sie sogleich beim Kochen.

Getrocknete Gewürze kauft man besten im Stück, nicht gemahlen.

  • So bleiben sie länger frisch. Auch diese erst kurz vor dem Verarbeiten mahlen, raspeln oder im Mörser mischen.

 

Weniger Bügeln

Die Wäsche nicht schleudern, gut ausschütteln und dann nass aufhängen. Vom Wind auswehen lassen. Die meisten Kleidungsstücke können nach dem Zusammenlegen direkt in den Schrank - ganz ohne bügeln.

(R. Peßner)

Schon in meinen Kindertagen haben wir Handtücher und Bettwäsche nach dem Trocknen gezogen und geruffelt (bes. Halbleinen und Damast). Dabei nimmt man zu zweit ein trockenes Tuch, z.B. einen Bettbezug; jeder nimmt in jede Hand eine Ecke am kurzen Ende. Beide breiten das Tuch mit weit geöffneten Armen zwischen sich aus. Nun greift man mit den Fingern nach dem Stoff zur Mitte hin und nimmt den Stiff in der Hand auf, bis die Hände einander berühren; die Finger halten die Wäsche schon fest.
Nun wird gezogen. Dabei zieht man mit den Händen abwechselnd am Stoff. Zwischendurch die Wäsche wieder auf der gesamten Breite in der Luft ausbreiten und das Ergebnis kontrollieren.
Bei Bedarf 2-3 mal wiederholen. Das ist abhängig vom Stoff, der Webart und natürlich wie faltenfrei es von der Leine kommt.
Neben dem Herausziehen der Falten, bekommt das Tuch auch wieder seine ursprüngliche Form, denn manche Stoffe gehen gerade bei Kochwäsche etwas zusammen.

Tischwäsche  und Oberhemden nicht zu sehr trocknen, sondern noch etwas feucht leicht überbügeln.

Das alles spart Strom, Bügelzeit und damit vor allem Zeit, der man Elektrosmog ausgesetzt ist. Und mal ehrlich: es gibt wichtigeres als das Bügeln.

(Marianne Borowski)

 

Mottenschutz - im späten Winter und im Frühjahr

Frische Orangenschalen in einen Baumwollbeutel, besser noch in eine gelöcherte Holzkiste legen und in den Kleiderschrank stellen oder hängen. Verbreitet auch wunderbar frischen Duft. Motten mögen den Geruch nicht und bleiben fern.

 

Mottenschutz - im Sommer und Herbst

Frische Lavendelblüten zum Bund zusammenbinden und in die Wohnräume hängen. Lavendel in einen Baumwollsäckchen einnähen und zwischen die Kleidung legen / hängen. Motten mögen den Geruch nicht und bleiben fern.

 

Wasser sparen - Regenwasser nutzen

Zum Wässern der Pflanzen in Haus und Garten eignet sich aufgefangenes Regenwasser hervorragend. Die Pflanzen lieben es.

Zum Wäschewaschen und Putzen eignet es sich ebenfalls gut. Es ist weich und man braucht weniger Waschmittel.

Auch für die Klospülung ist es geeignet.

 

Wasser sparen - Badewasser nutzen

Wenn Sie die Möglichkeit haben: nutzen Sie das Bade- und Duschwasser weiter, z.B. für die Klospülung.

 

Wasser sparen - Putzwasser, Wischwasser nutzen

Nutzen Sie EM für die Reinigung ihres Haushaltes und Sie können das Abwasser für die Wässerung im Garten (Rasen, Bäume, Sträucher) nutzen. Sie werden es lieben.

Haben Sie eine Klärgrube, dann unterstützen Sie durch die Verwendung von EM im Haushalt die Klärung. Die Gruben müssen nicht mehr so häufig leergepumpt werden, denn die Natur erledigt das Aufbereiten für Sie. Geruchsbelästigungen gehören der Vergangenheit an.

 

Ein sauberes Geschenk: Waschnüsse

Wenn man eingeladen ist, folgt man gewöhnlich der gesellschaftlichen Konvention und nimmt ein Gastgeschenk mit. Ich empfehle 1kg Waschnüsse inkl. Anleitung. Wohnung und Gesundheit hat vorgerechnet, dass dieses Bio-Waschen preiswerter ist als Chemiewaschmittel.

(R. Peßner)

Kalk mit Essig entfernen

Kocht man Eier, bleibt Kalk am Topf haften. Nach dem Kochen einfach ein paar Tropfen Essig ins Wasser geben, kurz warten und ausspülen. Fertig.

Auch WC und Armaturen lassen sich sehr gut mit Essig reinigen, wenn Kalk dabei ist.

Fenster und Spiegel reinigt man am besten mit warmem Wasser, einem guten Schuss Essig und etwas darin gelöstem Salz. Mit einem Baumwolltuch lassen sich dann die Glasflächen sehr einfach reinigen. Essig und Salz entfernen Verschmutzungen und Kalk sehr gut. Für streifenfreien Glanz kann man auch  mit einem Perlonstrumpf nachpolieren.

Bei leichten Verschmutzungen genügt es EMa ins Wasser zu geben. Die effektiven Mikroorganismen breiten sich auf den Flächen aus und entziehen Insekten nachhaltig die Ernährungsgrundlage. Sie halten sich entsprechend weniger dort auf und hinterlassen so auch weniger Schmutz. 

 

Kaminofenfenster reinigen

Ein billiges und bewährtes Scheuermittel für Kaminofenfenster: Geben Sie etwas feine Asche ins warme Wasser. Das erspart nicht nur das herkömmliche Scheuermittel, sondern auch den Scheuerschwamm. Mit klarem Wasser nachwischen.

 

Waschbecken, Keramik

Mit den Innenseiten der Orangenschale die Oberfläche abreiben. Die Fruchtsäuren entfernen Schmutz und Kalk. Mit klarem Wasser nachwischen. Fertig.

 

Holzflächen (Böden, Möbel, Arbeitsflächen)

Getrocknete Orangen setzen Sie mindestens 8 Tage in Öl an. Mischen Sie Wasser zu und reiben Sie die Holzmöbel damit ein. Das Öl pflegt, die Fruchtsäuren reinigen.

Etwas EMa in warmem Wasser, ein Baumwolltuch nebelfeucht damit benetzt ist eine wunderbare Möglichkeit Holflächen zu regelmäßig zu reinigen. Es bringt den Holzgeruch zurück, die schöne holzige Struktur und die Farben des Holzes werden wieder sichtbar. EMa mindert auch die Bildung von Staub auf den Möbeln.

 

Luft befeuchten für gesundes Raumklima

Wasser und EMa mischen. Mit einer Sprühflasche mehrmals täglich den Raum sprühen.

 

Holzgartenmöbel reinigen und imprägnieren

Olivenöl, Zitronensaft und Wasser mischen, die Möbel damit einreiben. Das Olivenöl pflegt, Zitrone reinigt.

 

Eierschalen liefern Kalk

Eierschalen trocknen, sammeln und mahlen. So liefern sie wertvollen Kalk für den Boden von Kräuterbeeten.