Helfen Sie bitte den Wildbienen

Wildbienen u. Hummeln sind massiv bedroht, weil sie kaum noch geeignete Lebensräume haben. Gärten können bei ansprechendem Wohnungs- u. Nahrungsangebot letzte Rückzugsgebiete sein... Unsere Wildbienen-Tafel stellen wir Ihnen farbig als Druckvorlage zum kostenlosen Download zur Verfügung. !!! KOPIEREN AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT !!!

GALGENFRIST FÜR DEN ÖKOKILLER

Man hat es in menschlichem Urin gefunden. In Seen und Flüssen wird es nachgewiesen. Und in manchen Nahrungsmitteln. Glyphosat. Doch: Was macht dieses Unkrautvernichtungsmittel mit uns? Diese Frage entzweit Politik und Experten. Die Verbraucher sind sich einig: Es muss weg. Und die Bauern? 18 Monate beträgt die Galgenfrist von der EU. Und dann?...

es gibt einen besseren weg

Der großflächige Gifteinsatz gegen den Eichenprozessionsspinner ist keine Lösung - es gibt einen besseren weg

EINE BESTANDSAUFNAHME

Ich hab' so viele Dinge, viel mehr als ich eigentlich er- und vertrage. Ich hab' so viele Klamotten und Schmuck und Gedöns, viel mehr als ich eigentlich trage. Ich hab' ein Einrad und ein Skateboard, das ich eigentlich nicht fahre...

ONE DAY / RECKONING TEXT

One day, baby, we'll be old, oh baby, we'll be old and think of all the stories that we could have told...

DER RICHTIGE UMGANG MIT UNSEREM TRINKWASSER

Trinkwasser so gesund wie möglich... Was kann jeder im Haushalt tun, um über möglichst wertvolles Trinkwasser zu verfügen?

EIN GESCHENK DES HIMMELS

Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind. Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind. Manche Menschen wissen nicht, wie gut es tut, sie nur zu sehen...

HEILIGE NACHT

Sioul an noz, santel an noz. So heißt „Stille Nacht, heilige Nacht" auf bretonisch, einer von mehr als 300 Sprachen, in die das bekannteste Weihnachtslied der Welt übersetzt wurde... 

VOM SCHENKEN

Schenke groß oder klein, aber immer gediegen. Wenn die Bedachten die Gabe wiegen, sein dein Gewissen rein. Schenke herzlich und frei... 

MANGAN

ACHTUNG Mangan!

Aus aktuellem Anlaß warne ich vor einer Manganvergiftung aus Stahllegierungen und (Mineral-) Wasser.

 

Mangan ist das 2.häufigste Schwermetall und macht in toxischen Dosen schwerwiegende Nervenschäden (Parkinson u. Demenz), außerdem Impotenz. Als Staub eingeatmet (z.B. beim Elektroschweißen mit ummantelten Elektroden u. Schleifen) kann eine Manganpneumonie mit hoher Sterblichkeit entstehen.

 

Mangan ist eines von 3 essentiellen Spurenelementen, die aber in hohen Konzentrationen giftig sind.

 

"Lernbehinderte Schulkinder fallen, ebenso wie nicht gestillte Kleinkinder, durch einen erhöhten Mangangehalt ihrer Haare auf." (Daunderer 2006)

 

Da Manganmangel sehr selten ist, Vergiftungen aber jetzt gehäuft auftreten - 5 bisher - davon 2 mit Parkinson u. ein 7jähriges Kind durch Geldmünzen, gehe ich nur auf diese ein.

 

Laut Daunderer (2006) wird dieses Mineral "in der Industrie inzwischen ständig verwandt" z.B. zum Legieren von Stählen, Entschwefelung von Eisen, in der Keramikindustrie. Es wird auch mit anderen Metallen (Kupfer, Nickel, Aluminium, Magnesium) legiert. Außerdem gibt es massenhaft manganhaltige Pestizide; die Landwirtschaft setzt es als Dünger ein. Beim Verbrennen fossiler Brennstoffe wird es frei. Wasserwerke entmanganisieren, wenn im Brunnen hohe Mengen sind; wie sie die Manganschlämme entsorgen, kann man vermuten.

 

 

Mangan-Quellen

Mangan in der Industrie

  • Abbau von Braunstein
  • E-Schweißen mit ummantelten Elektroden
  • Keramikindustrie
  • Metallverarbeitung (Schleifen)
  • Stahlhärtung durch MnO2
  • Herstellung von Trockenelementen
  • Oxydation in der ehem. Industrie
  • manganhaltige Pestizide, Dünger
  • Verbrennung fossiler Brennstoffe

Mangan in Nahrungsmitteln

  • Schwarztee
  • Kuhmilch (30- 100µg pro Tag; gestillte Säuglinge nehmen 1,6- 8µg pro Tag auf)
  • Mineralwasser (z.T. 1,00 mg/l (!) u. höher; dabei müßte der Grenzwert für Säuglinge bei 0,2 mg Mn+ pro Liter liegen; solche Wässer werden als "für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet" gekennzeichnet
  • Brunnenwasser (vor allem aus Einzelbrunnen; zentral bereit gestelltes ist entmanganisert)
  • ungeschälter Reis, Vollkorngetreide, Sojabohnen
  • Innereien (Wurst), Nüsse, Olivenöl

Mir liegen keine Lebensmittelmessungen vor. Es müßte gravierende Unterschiede zwischen konventionellen u. biologisch erzeugten Lebensmitteln geben, da im Bioanbau kein Mangan auf den Acker kommt.

Mangan in Gebrauchsgegenständen

  • beschichtete Bratpfannen
  • Besteck aus Edelstahl (15 Jahre u. älter wohl nicht)
  • 1- u. 2 Euromünzen (von mir am 10.12.2014 getestet)
  • Edelstahltrinkwasserleitungen (vermutlich auch -hähne) und andere Küchengeräte aus Edelstahl

Mangan in Zahnlegierungen 

 

Mangan-Nachweis

  • im Blut und Urin (unbedingt beide)
  • Haare
  • RAC

 

Mangan-Speicherung im Organismus

  • Gehirn (biologische Halbwertszeit über 1 Jahr!)
  • Nieren, Leber, Thymus, Schilddrüse, Nebennieren
  • Gebärmutter während der Schwangerschaft

 

Wirkung von Mangan auf das Leben

Die akute Mangan-Vergiftung

  • über Stäube Metalldampffieber
  • Pneumonie (s.o.)
  • Bronchitis
  • Lungenembolie

Die chronische Vergiftung

  • bei Hautkontakt Tremor, Koordinationsstörungen
  • comutagen (verstärkt die Wirkung von ionisierender Strahlung u. chemischen Mutagenen)
  • im Tierversuch Tumorbildung
  • ZNS
    • Zwangslachen u. -weinen
    • kleiner werdende Zitterschrift
    • verwaschene Sprache
    • mimische Starre
    • Vor- u. Rückwärtsfallen = Parkinson
    • Depression
    • Doppelsehen
    • Schlafstörungen
    • Vergeßlichkeit
    • Lähmungen
    • Halluzinationen
    • Schizophrenie
  • Nachtschweiß
  • Kopfschmerzen, Blockade C2/C3
  • Muskelschwäche, Muskelschmerzen
  • Anämie
  • fehlende Regel, Hitzewallungen
  • chronische Heiserkeit
  • Entzündung von Knochen und Gelenken mit unerträglichen Schmerzen nachts
  • Psoriasis, Pityriasis, chronisches Ekzem

„Es besteht offenbar kein Zusammenhang zwischen Alter, Einwirkungsdauer u. dem Auftreten der Symptome." Quelle: Daunderer

 

Maximale Mangan-Aufnahme ohne Vergiftung

  • Menschen ab 50 Jahre max. 8,7 mg pro Tag sicher (bei 3,6 - 4,6 mg Mangan aus Trinkwasser pro Tag kam es in diesem Alter zu Vergiftungen)
  • 1 bis 2 mg bei Kindern bis 5 Jahre über Trinkwasser und Nahrung

 

 Mangan-Exposition vermeiden!

  • Geld nur mit Zwirnhandschuhen anfassen
  • Beim Schweißen nicht ummantelte Elektroden bevorzugen; Feinstaubmaske tragen, Frischluftzufuhr (im Freien arbeiten)
  • Kein beschichtetes Kochgeschirr, keine beschichtete Wasserleitung
  • Keine Mineralwässer, besonders nicht für Babynahrung
  • Manganwert vom Wasserwerk erfragen oder im Umweltlabor messen lassen
  • Keine Innereien (Wurst) essen, am besten Vegetarier sein

 

Selbsthilfe

  • alles Wasser vorplochern! Im Brett Nr.6+ ist die Information von Hydroxycobalamin (Vitamin B12), das entgiftet Mangan; es gibt große Bretter (35 cm) bei Penergetic oder in der Kornblume Parchim
  • Vitamin B12 bindet Mangan (Quellen s. Kalender 2013)
  • Magnesium bindet Mangan (s, Kalender 2015 u. Vortrag Selbsthilfegruppe März 2015)

 

Literatur und weiterführende Informationen zu Mangan

  • Handbuch der Umweltgifte 6/2006 Daunderer
  • Berufskrankheiten 2007, www. schleswig-holstein.de/... berufskrankheiten
  • http://toxcenter.org/stoff-infos/m/mangan.pdf
  • http://toxcenter.org/stoff-infos/m/mangandioxid.pdf

 

Mich erschreckt vor allem, daß Pflanzen durch Glyphosat kein Mangan aus dem Boden aufnehmen können. D.h., daß Mangan aus Dünger oder Pestiziden dann ins Grundwasser sickert. Aber wenn auch Säugetiere durch Glyphosat kein Mangan aufnehmen können (mindestens 70% der Deutschen haben Glyphosat im Körper), dann entsteht in der Zelle, wo Mangan für viele Stoffwechselvorgänge gebraucht wird, ein Mangel; außerhalb der Zelle (im Blut) entsteht eine Vergiftung. Falls das zutrifft, entstehen die Lähmungen beim chronischen Botulismus auch durch Mangan. Ich versuche, das herauszufinden

 

Ein Riesendankeschön an Frau Anita Makan, welche durch hervorragende Recherche diesen Text möglich gemacht hat.

Quelle: Dr. med. Renate Peßner an ihre Patienten, 13.12.2014